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17.05.2008

Fleschhut und Strecker ohne Glück bei der EM in St. Wendel

Kein Glück hatten Marcel Fleschhut und Fabian Strecker bei der Mountainbike-Europameisterschaft in St. Wendel. Fleschhut beendete das Rennen der Junioren auf Rang 39, nachdem er in der Startphase durch einen Massensturz anderer Fahrer bereits weit zurückgeworfen wurde. Strecker musste krankheitsbedingt nach der vierten von fünf zu fahrenden Runden das Rennen aufgeben.

Fleschhut arbeitet sich durch das Feld

Nachdem Fleschhut von Position 80 aus ins Rennen gegangen war, musste er direkt nach dem Start schon wieder vom Rad. Mehrere Fahrer vor ihm waren in einen Sturz verwickelt und so konnte er den ersten steilen Anstieg erst in Angriff nehmen, als sich die Traube der gestürzten Fahrer vor ihm aufgelöst hatte. Dennoch gelang es ihm, sich in der ersten Runde bereits unter die besten 40 vorzuarbeiten. Aber dieser Kraftakt hatte sehr viele Körner gekostet und so endete sein Weg nach vorne bei Position 34. Immer noch nicht ganz frei von seinen Rückenbeschwerden fuhr er letztendlich nach 1:40.59 Stunden als 39. mit einem Rückstand von 8.56 Minuten auf Sieger Peter Sagan (Slowakei) über die Ziellinie. Die Silbermedaille gewann der Ukrainer Mykhaylo Batsutsa vor Matthias Rupp aus der Schweiz. „Nach dem Sturz vor mir stand ich erstmal eine Weile, bevor ich weiterfahren konnte. Als ich dann loskam, konnte ich im langen Teeranstieg bereits einige Positionen gutmachen. Auch in den folgenden Runden habe ich versucht, noch weiter nach vorne zu kommen. Aber meine Beine waren heute nicht so gut, um weiter nach vorne zu fahren“, kommentierte Fleschhut das Rennen.

Strecker mit starker Leistung zu Beginn des Rennens

Für Fabian Strecker begann das Rennen nahezu perfekt. Von Startposition 25 aus arbeitete er sich bereits in der ersten Runde unter die besten 15 nach vorne. Am Ende der zweiten Runde hatte er sich bereits auf Rang 11 nach vorne geschoben und schloss im dritten Umlauf auf der 7,9 km langen Runde zu der Verfolgergruppe auf, die um die Plätze 6 bis 10 kämpfte und 45 Sekunden Rückstand auf den zu dieser Zeit bereits Führenden Peter Sagan hatte. Doch dann musste Strecker der Erkältung Tribut zollen, die er sich in der Vorbereitung auf die EM zugezogen hatte. Mit Halsschmerzen und Heiserkeit war er bereits in das Rennen gestartet. „Ich wollte probieren, wie es mit meiner Erkältung im Rennen geht. Die ersten Runden konnte ich auch einigermaßen durchstehen und lag aussichtsreich im Rennen. In der vierten Runde habe ich dann aber fast keine Luft mehr bekommen. Folglich habe ich Seitenstechen und Bauchkrämpfe bekommen und es war besser auszusteigen. Ich wollte nicht den Rest der Saison auf das Spiel setzen“, gab Strecker nach dem Rennen zu Protokoll.

Nächste Woche zweites Bundesligarennen in Heubach

Von Mittwoch bis Freitag weilen Fleschhut und Strecker mit der Nationalmannschaft im Trainingslager in Bad Hindelang, bevor am nächsten Wochenende der zweite Mountainbike Bundesliga-Lauf in Heubach ansteht.

SV KIRCHENZARTEN